Entspannung statt Stress in der Vorweihnachtszeit

5 einfache Wege aus dem Adventsstress

Einkaufs- und Feier-Stress statt ruhiger und entspannter innerer Vorbereitung auf die Wintersonnenwende und das Weihnachtsfest - bei vielen von uns klafft im Monat Dezember eine besonders große Lücke zwischen dem Idealbild der Adventszeit und der Realität.

Ruhe-Inseln in turbulenter Zeit

Gerade während des Advents wollen wir oft allen gerecht werden, alles schaffen, das Liegengebliebene aus den letzten Monaten noch fertig bekommen... und erschöpfen uns mit diesem Wollen, das einen deutlichen Beigeschmack von "Sollen" hat.

Wie kannst du Genuss und Ruhe(inseln) in diese trubelige Zeit bringen? Dazu möchte ich dir heute 5 Möglichkeiten zeigen.

1. Deine Erwartungen und deine Realität

Es könnte sein, dass dein Geist dich mit immer mehr "Sollen" hochpuscht: "Ich sollte noch meine Schwiegereltern zum Adventssonntag einladen", "ich sollte noch zum Sport gehen", "ich sollte noch Geschenke für die Aktion im Flüchtlingsheim kaufen".

 Wie fühlst du dich damit? Wenn du merkst, dass du dich damit immer mehr unter Druck setzt und dir Schuldgefühle machst, ist es an der Zeit, der Stimme in dir Einhalt zu gebieten, die dir da sagt, du tust nicht genug.

Atme einmal tief durch und werde dir deiner realen Möglichkeiten bewusst.

Du kannst eine Technik aus dem Impro-Theater anwenden: Ja, und... : Mit dieser Technik entstresst du jede Situation, weil du nicht mehr dagegen gehst. Statt Mauern hochzuziehen mit 1000 Gründen, warum etwas nicht funktionieren kann, bringst du mit diesem wunderbaren simplen Satz(anfang) dein Gehirn dazu, Alternativen zu brainstormen.

Wenn dein innerer Kritiker dir also suggerieren will, dass du nicht genug tust, kannst du ihm zum Beispiel erwidern: "Ja, und ich werde Wege finden, das zu tun, was ich wirklich tun will und mich nicht zu überfordern."

Auch ganz wichtig: Sprich mit deinen Liebsten: was wollen sie? Was sind ihre Bedürfnisse? Was wünschen sie sich? Stell' auch dir selbst ebenfalls diese Fragen! Und finde dann heraus, wie die Schnittstellen am besten zusammen passen.

2. Dein Plan und deine Grenzen

Du wirst ruhiger, wenn du dir eine halbe Stunde Zeit nimmst und dir aufschreibst, was alles zu tun ist. Zunächst notierst du alles wild durcheinander und trägst es dann in einen Plan oder eine Liste um.

Vergiss dabei nicht, Zeiten für Dinge wie Kochen, Geschenke verpacken und Zeit für dich einzuplanen, die gerne in Vergessen geraten und hinterher großen Druck erzeugen können! 

Jetzt siehst du, was alles in die Tage bis Weihnachten hineinpasst - und was nicht. Nun heisst es auswählen und freundlich Grenzen setzen. Du solltest noch den Obstbaum im Garten beschneiden? Das kannst du noch am 28.12. machen. Du hast eine Einladung von Ulla und Manfred zum Glühweintrinken bekommen? Statt den einen Abend zu opfern, wo du dich in der Sauna entspannen und regenerieren wolltest, tun es ein paar herzliche Zeilen: "Ganz lieben Dank, dass Ihr an mich gedacht habt! Leider schaffe ich es nicht. Der Abend wird bestimmt toll, ich wünsche Euch ganz viel Spaß dabei."

3. Bleib' bei Deinen guten Gewohnheiten

Yoga und Meditation - gute Gewohnheiten

Wenn wir gestresst und in Hektik sind, sind es gerade die guten Gewohnheiten, die als erstes über Bord gehen. Yoga? Keine Zeit heute. Wok-Gemüse selber kochen und achtsam essen? Keine Zeit - die Currywurst tut's auch mal. 

Stress hemmt nämlich unsere Verstandes-Anteile, die Gebiete im Großhirn, die für unsere Selbstfürsorge und reflektierte Entscheidungen zuständig sind. 

Das kannst du ändern, indem Du im Vorfeld (spätestens wenn du deinen Advents-Plan machst) feste Zeiten für diese guten Gewohnheiten einplanst.

Das wird dir mehr Kraft und Energie bescheren - und damit die Möglichkeit, mit Ruhe und Gelassenheit auch schwierigen Situationen zu begegnen.

4. Inseln der Stille kreieren

Die tägliche Meditationspraxis ist eine regelrechte Kraft-Tankstelle. Aber selbst wenn du dafür keine Zeit findest oder nichts mit Meditation am Hut hast, kannst du diese Kraftquelle in dein Leben integrieren, auch in hektischen Zeiten.

Wann immer du daran denkst, kannst du eine, zwei oder drei Minuten der Stille in den Trubel einbauen. Schau ein Objekt an, nimm es bewusst wahr. Wie ist seine Farbe? Welche Form, welche Textur hat es?

Oder du nimmst deinen Atem wahr. Dann brauchst du nichts im aussen, er ist ja immer bei dir. Nimm ihn einfach wahr, versuche nicht, ihn zu verändern.

5. Vom Stress überwältigt? 

Sollte es doch mal so weit sein und der Stress wie eine Welle über dir zusammenschlagen - dann hilft die Klopf-Akupressur EFT, die du für dich selber anwenden kannst.

Hier ein kleines Video (ca. 5 Min.) zum Begleiten. Ich wende EFT bei mir an, zum Thema Überforderung, überwältigt sein, unter den vielen Anforderungen begraben sein... und du kannst einfach mitmachen.

Imitiere mich 😉   - sprich: berühre deine Akupunktur-Punkte, wo ich es tue, und sprich in den Satzpausen die Sätze aus, die ich sage.

Viel Freude beim Mitmachen! 

... Wie fühlt es sich an? Besser? Du kannst das Video mehrmals anschauen/hören, das wird deinen Stresslevel immer weiter nach unten bringen.

Wie war deine Erfahrung mit diesem kleinen Mitmach-Moment? Ich freue mich über deinen Kommentar!


Natürlich ist auch die tägliche Meditationspraxis eine regelrechte Kraft-Tankstelle. 

Leave a Comment:

Für die Webseitenverbesserung nutze ich Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du ihrer Verwendung zu. Weitere Informationen

Ich will meine Website immer weiter für dich verbessern! Dafür nutze ich Cookies. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du dich damit einverstanden. Bitte lies meine DATENSCHUTZERKLÄRUNG ( https://www.werde-deine-beste-freundin.de/datenschutz/ ), um zu verstehen, wie diese Daten genutzt und geschützt werden.

Schließen