5 Wege aus deinem Alltagsstress

5 einfache Wege aus deinem täglichen Stress

Aufstehen. Duschen. Sich anziehen. Frühstücken. Anderen Pulli anziehen, weil auf den ersten ein Fleck gekommen ist. Zum Bus rennen, um nicht zu spät zur Arbeit zu kommen.

Oder: aufstehen. Kinder wecken. Frühstück machen. Kind helfen, sich anzuziehen. Streitende Kinder beruhigen. Scherben der Vase zusammenfegen, die beim Streit zu Bruch gegangen ist. Frühstücken (im Stehen, während die Milch für den Kleinen warm wird). Endlich angezogene Kinder ins Auto verfrachten. Sie zu Kindergarten und Schule fahren. Etwas spät zur Arbeit kommen.

… und so könnte ich den Tag vieler Menschen weiter beschreiben. Auch deines? Viel Druck, viel Stress, viel Hetze.

Stoff zum Träumen: wie schön wäre es, auf einer tropischen Insel zu leben, ohne Stress, ganz in Ruhe… und es muss doch auch eine Möglichkeit geben, hier in deinem Leben, das du dir ja irgendwie auch ausgesucht hast, entspannter zu sein?

Gibt es.

5 Möglichkeiten stelle ich dir heute vor.


1. Atme tief durch

Schon so etwas Kleines kann eine messbare Beruhigung auslösen. Tiefe Atemzüge aktivieren nämlich den Parasympaticus, den Teil des autonomen Nervensystems, der für Ruhe und Entspannung zuständig ist. 

Stressabbau durch Atmen

Such’ dir immer wieder Möglichkeiten, durchzuatmen. Vielleicht während du aus dem Fenster in den Himmel schaust. Oder auf ein schönes Objekt, eine Blume, dein Lieblingssymbol oder das Foto eines geliebten Menschen.

Du kannst auch die Augen schließen und dir ein inneres Bild suchen, das für Entspannung steht. Das offene Meer? Der Blick vom Berggipfel? Nimm, was für dich passt.

Je öfter du das in deinen Tag einbaust, desto besser wirkt es und desto mehr erinnerst du dich daran.


2. Hol dein Denk-Chaos aus dem Kopf

Bei vielen Menschen, die ich kenne (inklusive mir selbst 🙂  ) scheint es so, als wären deutlich mehr Gedanken im Kopf, als eigentlich hineinpassen. Viele von uns denken zu viel und geraten auch dadurch in eine Überforderungs-Schleife.

Schreiben als Stressabbau

Dagegen kann helfen, mal alles ’rauszuholen. Schriftlich. Denn wenn wir es nur in Gedanken täten, wären wir ja schon wieder in derselben Schleife gefangen…

Probier’s aus: schreib’ einfach mal alles auf, was dir gerade im Kopf ’rum geht, ohne Punkt und Komma, ohne Struktur und ohne Zensur. Und tu’ das mehr als einmal. Vielleicht merkst du sehr bald, dass das wirklich entlastet.

Und was auf dem Papier steht, kannst du dann immer noch strukturieren, falls du den Impuls dazu hast, vielleicht durch Farben, Markierungen und Verbindungspfeile.


3. Erzähl’ jemandem davon

Dieser Tipp gilt vor allem dann, wenn es um Sorgen oder Probleme geht und nicht “nur” um zuviel ToDos auf deiner Liste.

Geteiltes Leid ist halbes Leid, das stimmt nicht ganz - aber das offene Ohr deiner Freundin oder deines Partners kann dich durchaus beruhigen.

Wichtig ist dabei, nicht ins Jammern zu geraten. Jammern bedeutet, nicht kreativ über deine Sorgen nachzudenken, sondern immer die gleichen Gedankenmuster abzuspulen.

Zwei Fragen können helfen: “Was hat diese Situation mit mir zu tun?” und “Was kann ich aus dieser Situation lernen?”


4. Praktiziere Achtsamkeit

Achtsamkeit ist in aller Munde und wirkt wie alle gehypten Wörter schon irgendwie ausgeleiert.

Leider gibt es kein treffenderes Wort, um diese unglaublich stress-reduzierende Haltung zu beschreiben.

Achtsamkeit bedeutet: entspannt sein und gleichzeitig fokussiert auf das, was gerade ist.

Wenn du achtsam bist, schaust du alles, was gerade passiert, mit sanftem Interesse an. “So ist das also!” könnte dein Mantra sein.

Du wertest nicht. Alles, was geschieht, geschieht. Das kann im Aussen sein, z.B. wenn du abwäschst und mit deiner entspannten Konzentration jede Bewegung deiner Hände spürst. Oder im Inneren, dann nennt man es Meditation. Auch hier rufst du einen inneren Beobachter auf den Plan, der die Regungen in dir ohne Wertung betrachtet. Aha, ein Schmerz. Aha, jetzt haben mich meine Gedanken fortgetragen. Aha, ich werde gerade traurig.

Probier’ mal, ab und an etwas achtsam zu tun - du merkst wahrscheinlich, dass du schnell ruhiger wirst dabei. 


5. Bewege dich

Stressabbau durch Laufen

Auf biologischer Ebene ist Bewegung die richtige Antwort auf Stress. Stress entsteht im Tierreich meist durch Gefahr, und bei Gefahr heisst es entweder fliehen oder kämpfen - beides ist mit Bewegung und dem Ausagieren von Kraft verbunden.

Wenn du dich also ärgerst oder ängstigst, probier’s mal mit einem schnellen Gang um den Block, der dich so richtig aus der Puste bringt 🙂


6. Befriede stressmachende Gefühle

Es gibt ein einfaches Mittel, das du selbst anwenden kannst und mit dem du dir selber helfen kannst. Im emotionalen Teil deines Gehirns, dem sogenannten Mandelkern, sind - sehr vereinfacht ausgedrückt - Situationen und Gefühle zusammen wie auf einer “Festplatte” gespeichert.

Wenn du das Problem benennst und gleichzeitig bestimmte Punkte auf dem Körper berührst oder klopfst, trennt sich (immer noch extrem vereinfacht) das Gefühl von der Situation. Jetzt erfährst du Erleichterung bis hin zu völligem Frieden mit diesem Gefühl. Und als Zugabe bekommst du meist noch ein neues, besseres Verständnis von der Situation.

Diese Technik heisst EFT, du findest hier eine Anleitung dafür - und wenn du mehr Unterstützung möchtest, bin ich gerne für dich da!

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